Urweger in Deutschland
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Die Urweger Nachbarschaft in München besitzt auch mehrere Töpfe: in einen kommen die
Mitgliedsbeiträge, in den andern Topf sammelt man die Spenden für die Pflege des Friedhofs
in Urwegen, in den dritten Topf kommen die Opfergelder von gemeinsamen Gottesdiensten
und in den vierten Topf die Spenden.
1. Mitgliedsbeiträge: Die Urweger aus München und Umgebung zahlen 7,50 Euro pro Jahr
in diesen Topf ein. Dieses Geld wird von den Gruppenführern gesammelt. Da die
Gruppenmitglieder manchmal weit auseinander entfernt sind (30 40 km), ist es nicht
immer ganz leicht, dieses Geld einzusammeln (telefonisch geht das nicht). Es würde mit
Überweisungen gehen, aber so modern sind die Urweger noch nicht. Es hat sich so
eingebürgert, dass die meisten ihren Betrag beim Sommerfest zahlen. Und wenn das Geld
im Topf ist, was passiert mit ihm dann? Es wird für verschiedene Zwecke ausgegeben.
Zum Beispiel bekommen die Kinder bei der Weihnachtsfeier ein Päckchen im Wert von
7-8 Euro. Wenn eine Beerdigung stattfindet, dann bekommt das Trauerhaus einen kleinen
Zuschuss, der Chor und die Blasskapelle bekommen auch ein kleines ,,Dankeschön". Die
Feierlichkeiten: Weihnachtsfeier, Faschingsball, Sommerfest, Seniorentreffen und
Herbstball gehen gewöhnlich mit fianziellem Verlust aus. Die Differenz wird dann auch
aus diesem Topf bezahlt.
2. Friedhofsbeiträge: Die Urweger aus Deutschland zahlen für die Friedhofspflege 2,50
Euro pro Jahr. Dieser Topf in den eingezahlt wird, befindet sich in München, gehört aber
nicht nur den Münchnern, sondern allen Urwegern die in diesen Topf einzahlen.
Im Jahr 2005 wurden von den Münchnern (Gruppe 1 12) 675 Euro in diesen Topf
gesammelt. Von den Anderen wie folgt:
Gruppe 13 (Darmstadt) 12,50 Euro
Gruppe 14 (Traunreut)
10,00 Euro
Gruppe 15 (Weingarten) 25,00 Euro
Gruppe 16 (Dortmund) 355,00 Euro
Gruppe 17 (Stuttgart)
184,00 Euro
Aus diesem Topf geht das meiste Geld nach Urwegen für die Friedhofspflege. Dieser
Topf ist eigentlich der HOG-Topf. Aus diesem Topf wurdez.B. ein Teil der Kosten für die
Renovierung der Friedhofsmauer gezahlt.
3. Kollekten: Die Urweger in München haben zwei Mal im Jahr ihren eigenen Gottesdienst:
einmal im Sommer, Ende Juni oder Anfang Juli und einmal am 3.ten oder 4.ten
Adventsonntag. Nach dem Gottesdienst wird geopfert. Dieses Opfergeld fließt in den
Kollektentopf. Von hier wird verschiedenes für den Verlauf des anschließenden Festes
gezahlt, ein Teil wird auch nach Urwegen geschickt. Bei der Renovierung der
Friedhofsmauer wurde auch mitgeholfen.
4. Spenden Bei den Urwegern gibt es mehrere Spendentöpfe, doch fließt nicht all zu viel
hinein. Einige von diesen Töpfen tauchen auf, dann verschwinden sie wieder. Einige sind
permanent da. Ich möchte einige nennen:
a.
Der Spendentopf der HOG Urwegen, dessen Vorsitzender Buortmes Gerhard und
dessen Kassenwart Thomas Weber ist.
b.
Der Spendentopf für die Renovierung der Friedhofsmauer. Dieser Topf wurde von
Johann Schuller eingerichtet. Schuller Johann hatte das Geld aus eigener Tasche in diesen
Topf gegeben, damit die Arbeiten fertig gemacht werden konnten. Er hatte sich mit dem
Vorstand der HOG abgesprochen. Die Arbeiten und das Material haben ca. 1500 Euro
gekostet. Spenden sind ca. 500 eingelaufen. Von den Friedhofsbeiträgen wurden auch ca.
500 Euro bezahlt und der Rest von ca. 500 Euro wurde aus dem Kollektentopf gezahlt.
c.
Der Spendentopf für die Renovierung des Speckturms (Burg): Dieser Topf wurde von
Andreas Logdeser eingerichtet. Mit den Spenden aus diesem Topf wurde in diesem
Sommer (2006) der Speckturm renoviert. Ziegeln die noch gebraucht wurden, wurden von
dem Hochzeitshaus genommen, denn das Hochzeitshaus wurde mit neuen Ziegeln