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Urweger in Deutschland


Aus dem Holzwickeder Nachrichtenblatt

10 Jahre Salon Thiess ­ Feier geplant

Fürs Foto saß die Chefin ausnahmsweise mal ganz geruhsam auf dem Stuhl ­ bevor es dann
schnell wieder an die Arbeit ging. Mit viel guter Laune feiern Krista Thiess und ihr Team am
1. September das 10-jährige Bestehen des Friseursalons an der Kirchstraße. ,,Schön aber
anstrengend", so lautet ihre Bilanz nach 10 Jahren Selbstständigkeit. In das ehemalige
Ladenlokal der VEW das seinerzeit leer stand, zog sie mit ihrem Salon ein und nutzte
zunächst nur einen kleinen Teil der Räume. Doch die Mauer kam schnell weg, denn der
Erfolg war von Anfang an groß. Mit einer Mitarbeiterin fing sie an ­ heute beschäftigt sie
sieben Angestellte und vier Auszubildende. Von Anfang hat sie ausgebildet, davon zwei mit
Auszeichnung, sie waren die besten im Kreis Unna. ,,Da ist man schon ein bisschen stolz",
sagt die Chefin mit einem Lächeln. Vor genau fünf Jahren erlebte sie aber einen bösen
Rückschlag: Genau drei Tage vor dem Schützenfest, der Terminkalender war rappel voll,
brannte der Salon völlig aus. Ein defekter Trockner war die Ursache. ,, Der Schaden war
immens, ich stand vor den Trümmern meiner Existenz", erzählt Christa Thiess und war kurz
davor aufzugeben. Doch ihr Team munterte sie auf, stärkte ihr den Rücken ­ und sie machte
weiter. Darüber ist sie heute froh. Und sie ist froh über den großen Zusammenhalt in ihrem
Team. Zufrieden sind aber auch ihre Kunden ­ denn egal, ob jünger oder älter, bei Krista
Thiess finden sie immer den passenden Ansprechpartner. Foto Anke Pieper



Das Aprikosenkränzchen
/

Katharina Richter
Darmstadt

Keine Straße ist zu lang mit einem Freund an der Seite.

Das ,,Aprikosenkränzchen" feierte 2007 in Großholzhausen 10 jähriges Jubiläum.

Zu Christi Himmelfahrt war es, jedes Jahr,
immer vier Tage wunderbar.
Wir kamen alle von Nah und Fern
und sahen uns immer wieder gern.
Von München, von Stuttgart, von Dortmund und Darmstadt
starteten wir los und wie besprochen,
in Großholzhausen stets getroffen.
Für diese vier Tage im Jahr hatten wir immer alle Zeit.
Es tut bestimmt auch keinem Leid,
dass wir uns jedes Jahr getroffen
und noch treffen werden, was wir ja hoffen.
Wir konnten uns immer wieder die Hände fassen,
wir konnten uns immer wieder freuen und lachen,
miteinander reden miteinander glücklich sein.
Freud und Leid miteinander teilen,
denn nicht Jahre machen das Leben aus, sondern Augenblicke.
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