Urweger in Deutschland
Maria Zeck und Michael Zeck) ein gemeinsames Mittagessen genießen können. Obwohl wir
nach ihr Ausschau hielten, erkannten wir keine Lutschen Mai. Da fragten wir endlich den
Leiter des Altenheimes, Herrn Schmidt, ob er eine Frau Hütter aus Urwegen kenne? Ohne
nachzudenken sagte er, ,, Ja, sie kommt aber nicht immer zum Mittagsessen, sie bereitet sich
das Essen manchmal selbst vor". Während der Besichtigung des Schlosses Horneck, wo sich
auch das Altenheim befindet, meinte Herr Schmidt, wir können uns die Zimmer der
Altenheimbewohner ansehen, er meinte auch, gemeinsam Frau Hütter einen Besuch abstatten.
Als wir in die Nähe ihres Zimmers kamen, sahen wir auf dem Flur eine sächsisch bemalte
Bank mit dem Namen Maria Lutsch. Gleich entdeckten wir neben einer Tür das Täfelchen:
Maria Hütter aus Urwegen. Wir klopften an die Tür. Die Tür ging auf und zu meiner
Überraschung erkannte sie mich (Michael Zeck) sofort, umarmte mich und sagte, ,,Hei, eas
Misch". Ich (Michael Zeck) hatte sie auch gleich erkannt. Meine Frau und Grete Klaster
erkannte Frau Hütter nicht. ,,Ja, ich bin die Grete Klaster". ,,Ach" antwortete sie ,,wie soll ich
Ihnen jetzt sagen?". ,,Einfach Gretchen, denn ich weiß, die Leute nennen mich so". Nach
einem kurzen Gespräch mussten wir sie dann verlassen. Denn unsere Gruppe ging weiter.
Beeindruckt hat uns in ihrem Zimmer der sächsisch bemalte Schrank. Sie erzählte uns, dass es
ihr gut gehe, man sah es ihr auch an, bloß würde sie nicht viele Besucher bekommen.
Nachdem wir das Altenheim, welches sich in dem Schloss Horneck befindet, verlassen hatten,
besichtigten wir noch die Stadt Gundelsheim. Also das Altenheim befindet sich im Schloss
Horneck und das Schloss Horneck befindet sich in der Stadt Gundelsheim. Mit dem Schiff
ging es von Gundelsheim den Neckar aufwärts nach Heilbronn von hier mit dem Bus, über
Bad Wimpfen, in das Kloster Maulbronn und von dort nach München zurück. Es waren zwei
schöne Tage an denen wir vieles sehen konnten.
Weißt du noch?
/
Berger Rosemarie
Leonberg
...ja das war wohl ein sehr wichtiger und vielgebrauchter Satz am 15. September 2007 in
München.
An diesem Tag trafen wir uns das ist der Jahrgang 1960 aus Urwegen um unsere
Einschulung, die auf den Tag genau 40 Jahre her war, zu feiern.
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