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In Urwegen

Verdank ich diesem edlen Pfarrerhaus.
Gott segne es und wahr´ es heil! ­
So froh ich kam, so traurig zieh ich nun hinaus.

Während seines Aufenthaltes in Urwegen entstand das Bild ,,Bockelung in Urwegen".
Alle Äußerungen über die Urweger Gastfreundschaft hier aufzuzeigen, würde den Rahmen
sprengen. Die Urweger Gastfreundschaft hat nicht nur einzelne Besucher, sondern
Kulturgruppen auch aus entfernten Ortschaften (Rosenau, Schönau, Stolzenburg u. a.)dazu
bewogen, die ,,Perle aus dem Unterwald" aufzusuchen. Alle sind sie auf ,,urwegerisch"
willkommen geheißen und geehrt worden!
Heute leben nur noch wenige Landsleute in Urwegen, aber auch die Wenigen bleiben der
Tradition treu. Und die in der Bundesrepublik Lebenden Urweger? Sie sind auch hier die
,,Alten" geblieben! Geh zum Beckert, Rätscher, Schorsten, Thieß, Zeck u.a., du wirst ihnen
willkommen sein! Oder komme zum Wahlurweger Mildt, er wird dich auch würdig
empfangen und ehren!
Gastfreundschaft ist ein edler Charakterzug. Darauf können die Urweger stolz sein - hier und
dort!



Sieben Besitztümer der Urweger evangelischen Kirchengemeinde
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Michael Zeck
München

Hier möchte ich etwas von sieben Gebäuden der ev. Kirchengemeinde in Urwegen berichten.
Die Gebäude, von denen die Rede sein wird haben unsere Vorfahren gebaut. Sie wurden
ihnen im Kommunismus (1944 ­ 1990) teilweise weggenommen, in den letzten Jahren aber
wieder zurückerstattet. Im letzten Abschnitt werden noch zwei Bauten erwähnt, die noch nicht
zurückerstattet wurden.
Die Bauten sind eine Ehre Urwegens, doch für die sehr geschrumpfte Gemeinde auch eine
Last. Allerdings sind Sie, meiner Meinung nach, überlebenswichtig. Denn jede Gemeinschaft
braucht Orte, wo Sie sich treffen kann: zu Festen oder Trauern, zur Erziehung, Besinnung und
schließlich zu letzter Ruhe.

Nun zu den Bauten:
1. Die Urweger Kirche, in der Mitte des Dorfes, wurde 1500 ­ 1510 gebaut. Sie wurde
1599 von den Truppen des walachischen Woiwoden Michael des Tapferen
niedergebrannt. An der Südwand der Kirche ist die Baugeschichte festgehalten. Die
Urweger waren immer fleißige Kirchgänger. Besonders an großen Feiertagen: Ostern,
Pfingsten und Weihnachten war die Kirche ganz voll. Zur Zeit hat die Kirche in
Urwegen wenige Besucher. Zu Pfingsten und im Sommer gibt es mehr Kirchgänger,
weil dann Urlauber da sind.
2. Das Pfarrhaus ist umgeben von einem großen Garten. Hier hatten die Pfarrer ihre
Dienstwohnung. Seit der Auswanderung von Pfarrer Ludwig Klaster (1987) steht es
leer. Die Urweger treffen sich hier zu verschiedenen Gelegenheiten..Pfarrer Meitert,
welcher auch Urwegen betreut, wohnt zur Zeit in Großpold.
3. Der evangelische Friedhof wurde 1876 erweitert. Maurermeister beim Wiederaufbau
der Ringmauer waren Friedrich Schlingloff und der Großpolder Johann Kroner. Die
Tischlerarbeiten führte Samuel Zey durch, für die Schlosserarbeiten wurde Szatmary
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