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Es ist etwas Gewaltiges, dass wir als glaubende Menschen mit dem grossen Gott Gemeinschaft haben dürfen. Und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus, schreibt der Apostel Johannes und fährt dann fort: Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude völlig sei.   Diese Gemeinschaft und Freude können aber leicht getrübt werden, und zwar durch die alte Natur, die wir noch in uns haben, und durch die Gemeinschaft mit der Welt und mit ungläubigen Menschen.    Die sündige Natur, die bei uns Glaubenden immer noch vorhanden ist, wirkt zerstörerisch auf die praktische Gemeinschaft mit Gott.  Das ist dann der Fall, wenn wir unseren alten Neigungen nachgeben. Wenn wir jedoch täglich mit dem Herrn Jesus leben, wird die alte Natur in uns nicht zum Zug kommen.  Paulus schrieb den Korinthern: Seid nicht in einem ungleichen Joch mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?  Wir leben zwar in der Welt. Doch wir sollen uns nicht mit ihr verbinden, weder in der Ehe noch geschäftlich noch in irgendeiner anderen Weise. Ein Kind Gottes und ein Ungläubiger können unmöglich miteinander am gleichen Strick ziehen. Sie verfolgen doch ganz verschiedene Ziele. Wenn wir uns trotzdem mit der Welt verbinden, werden die schwer wiegenden Folgen nicht ausbleiben, und wir werden die Gemeinschaft  mit dem Herrn nicht mehr geniessen können.