Ho20 Mai

Wie genau trifft dieser Vers auf unseren Heiland zu! Unsägliches hat Er von Seiten der Menschen und in den drei Stunden der Finsternis gelitten. Er war wirklich der Mann der Schmerzen.  Zu den Leiden seiner Seele gehörte sicher auch das Verlassenwerden von Menschen, die zunehmende Einsamkeit, die Er au seinem Weg erfahren musste . Als Er in Johannes 6 seine Zuhörer in deutlichen Worten anredete und die Herzen seiner Jünger ins Licht Gottes stellte, heisst es: Von da an gingen viele von seinen Jüngern zurück und wandelten nicht mehr mit ihm. Die Zwölf blieben Ihm damals treu und begleiteten Ihn bis nach Gethsemane. Als jedoch die bewaffnete Schar von den Hohenpriestern mit Judas Iskariot an der Spitze auftauchte und ihren Meister gefangennahm lesen wir: Da verliessen ihn die Jünger alle und flohen.  Obwohl Ihn alle verliessen, war doch Gott bei Ihm. In den drei Stunden der Finsternis aber, als Er in furchtbaren Qualen am Kreuz hing, musste auch sein Gott Ihn verlassen, und zwar wegen meinen und deinen Sünden, die damals auf Ihm, dem Sündlosen, lagen. Was muss es für Gott gewesen sein, sein Angesicht vor Dem zu verbergen, der das wahrhaftige Brandopfer war, der gekommen war, um Gottes Willen in allem zu erfüllen, und dies auch getan hat!